Forum Männer

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Archiv des Autors: Ferdinand Kriesche

Das Forum Männer unterstützt den Worldwide Day for Genital Autonomy

Das Forum Männer unterstützt den Aufruf des Mogis e.V. zum Welttag der genitalen Selbstbestimmung und ruft zur Teilnahme an der Kundgebung und Demonstration am Samstag, den 11. Mai in Köln auf.
Am 07. Mai 2019 jährt sich das „Kölner Urteil“ zur medizinisch nicht indizierten Beschneidung an Jungen:

Am 7. Mai 2012 bewertete das Kölner Landgericht eine medizinisch nicht indizierte „Beschneidung“ an einem nicht einwilligungsfähigen Jungen als rechtswidrig. Dies war nur folgerichtig, denn auch Kindern standen in Deutschland die Rechte auf körperliche Unversehrtheit und gewaltfreie Erziehung zu. Warum hätten diese Rechte gerade vor dem Intimbereich haltmachen sollen, und dann auch noch exklusiv nur vor dem von Jungen?

Der Deutsche Bundestag entschied am 12.12.2012 als Reaktion auf das Kölner Urteil in einem Hauruckverfahren, dass Eltern aus jeglichem Grunde in eine „Beschneidung“ ihrer Söhne einwilligen können. Ein Widerspruch zu sämtlichem übrigen gesetzlichen Schutz von Kindern und gleich ein mehrfacher Verstoß gegen die UN-Kinderrechtskonvention. (Mogis e.V.)

Der Aktionstag fordert das Recht auf genitale Selbstbestimmung für Jungen und steht solidarisch ebenso gegen die Genitalverstümmelung an Mädchen in afrikanischen, asiatischen und europäischen Staaten und gegen sogenannte „geschlechtsangleichende“ Genitaloperationen und Hormonbehandlungen an Intersex-Kindern bevor deren Zustimmungsfähigkeit gegeben ist: http://www.genitale-selbstbestimmung.de

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Werkstatt Männlichkeiten – von #MeToo bis Männer*arbeit – Nov 2018

Wir laden Euch / Sie herzlich zu unserer diesjährigen Netzwerktagung des Forum Männer am Freitag und Samstag, den 09. und 10. November in Berlin ein.

Den Schwerpunkt unserer diesjährigen Tagung bildet der Hashtag #metoo, der im letzten Jahr den Anlass zu einer weitreichenden und kontroversen Debatte um Sexismus, sexuelle Gewalt und Machtbeziehungen gegeben hat. Hier stellt sich für uns als emanzipative Männerbewegung die Frage wie wir uns zu der Debatte positionieren können und wie wir die vielfältigen Täter*in-Opfer*-Konstellationen in den Fällen berücksichtigen können.

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